2014 beste Saison für Udo Roller

RKV-Slalomsportler feierte letztes Jahr erfolgreichste Saison

(ur) Im letzten Jahr konnte Udo Roller vom RKV Lomersheim seine bislang erfolgreichste Saison feiern und erreicht bei über 60 Veranstaltungen beim LKW‎- und Automobil-Turniersport und im Slalom-Sport über 30-mal beste Platzierungen.

Nach dem Wechsel zu Beginn der Saison 2013 ‎vom frontgetriebenen Polo G40 auf den heckgetriebenen BMW 318is fanden Fahrer und Auto immer besser zusammen. "In 2013 hatte ich oft an meiner Entscheidung für den BMW gezweifelt, weil die Ergebnisse viel zu schlecht waren." erinnert sich Roller an die ersten "BMW-Tage". Nach der deutlichen Steigerung zum Saisonende dachte Roller über mögliche Änderungen am Setup für die Saison 2014 nach. Mit mehr Motorleistung und 17-Zoll Rädern und 235er Bereifung startete er zuversichtlich in die neue Saison. "Mit der neuen Übersetzung durch die größeren Räder konnte ich mir viele Schaltvorgänge ‎sparen und so wertvolle Zeit einsparen und der stärkere Motor von Ewald Nemeth Motortechnik aus Lomersheim machte den BMW deutlich spritziger.“ erläutert Roller die wichtigsten Änderungen an seinem BMW 318is.

Schon die ersten Slaloms zeigten, dass Roller im Winter alles richtig gemacht hatte und an den richtigen Schrauben gedreht hatte. Von Beginn an war er siegfähig und hatte stetig das Ziel vor Augen am Ende der Saison ‎unter der Top-Zehn zu liegen. "Trotzdem war ich mit dem Grip auf der Hinterachse zu Beginn der Saison mehr als unzufrieden und wusste, dass die Räder viel zu schräg im Radhaus standen und die alte angeschlagene Hinterachssperre die Leistung nicht auf den Asphalt bringt." sagte Roller. Mit WS-Tuning in Gäufelden hatte er einen echten BMW-Profi gefunden und Marc und Willi Schittenhelm kümmerten sich Mitte der Saison um die „Roller-Probleme". So war Roller ab Mitte der Saison rundum mit dem Setup zufrieden und musste lediglich drei technische Defekte hinnehmen und verlor dadurch nur wichtige Punkte im Bezirkspokal Nordwürttemberg und konnte jedoch in allen anderen Pokal-Serien immer voll in die Punkte fahren. Lediglich der zu harte Stabilisator an der Hinterachse verhinderte bei nassen Bedingungen meist bessere Platzierungen. "In Schwäbisch Gmünd hatte ich auf dem sehr kleinen Kurs zum ersten Mal das Setup ohne Stabi getestet und der BMW hatte spürbar mehr Grip als mit Stabi" erinnert sich Roller, der ab diesem Test je nach Strecke mal mit und mal ohne Stabi an den Start ging.

In der zweiten Saisonhälfte schaffte es Rollers 318is fast regelmäßig aufs Podest und so festigte er seine Positionen in der Meisterschaft immer mehr. „Der BMW läuft wie ein Uhrwerk und ich kann mich voll auf ihn verlassen.“ lobt Roller seinen Flitzer. Erst nach Abschluss der Saison beim vorletzten Slalom in Kronau hatte der BMW einen Lagerschaden erlitten und Roller musste gemeinsam mit Ewald Nemeth und den Schittenhelms nach Lösungen suchen. „Der Schaden musste wirklich nicht sein, auch wenn der Slalom nicht zur Meisterschaft zählte. Der Ölfilm riss in einer Ecke beim Wenden kurz ab und ich hatte sofort das Klackern gehört und wusste, das kann nicht gut sein.“ blickt Roller nicht gerne an diesen Tag zurück. Glücklicherweise hatte Willi Schillenhelm einen 318is-Motor von Kelleners Tuning zu entbehren und Roller konnte sich so über Mehrleistung und satte 180 PS an der Hinterachse freuen. Doch beim Blick zurück auf die fünf wichtigsten Meisterschaften vergisst Roller den Schaden seht schnell wieder. „Nur im Bezirkspokal schaffte ich wegen der Defekte den Sprung nicht unter die ersten Zehn.“ ist Roller trotzdem mit der vergangenen Saison sehr zufrieden, „Der Wagen macht immer mehr Spaß und ich bereue mittlerweile keine Sekunde die Entscheidung für den Umstieg auf den BMW 318is.“ Am Jahresende kann sich Rollers Bilanz deshalb mehr als sehen lassen – Unterland-Hohenlohe-Oderwaldpokal(3. Platz), Gerhard-Mitter-Solitude-Cup(1. Platz Klasse F10/1. Platz Gruppe F), Ost-Alb-Spengler-Meisterschaft(7. Platz), Rems-Murr-Pokal(9. Platz), ADAC-Bezirkspokal-Nord-Württemberg(14. Platz). Beim Saisonfinale auf der Verkehrsübungsanlage Solitude im Stuttgarter Mahdental reichte es in seinem 318er BMW für einen super 2. Platz in seiner Klasse F10 und für einen hervorragenden 10. Platz in der Gesamtwertung.

Für die neue Saison 2015 sind die Ziele schon klar definiert sagt Roller „2015 möchte ich auch im ADAC-Bezirkspokal-Nord-Württemberg den Sprung unter die besten Zehn schaffen und wir versuchen den BMW im Winter auf 1.000 kg abzuspecken und so die Lücke zu den leichteren Polo G40(910 kg) schließen zu können und das Gewicht besser zu verteilen. Die nötige Mehrleistung am Motor hatte der Wagen ja schon im Herbst 2014 bekommen und jetzt werden diverse Blechteile gegen GFK-Teile getauscht, das Schiebedach und unnötiges Blech fliegen raus und die Scheiben werden gegen Makrolon-Scheiben getauscht.“ So ist der BMW 318is bereits seit Dezember in „Bearbeitung“ in Gäufelden. „Die Schittenhelms von WS-Tuning haben für den alten BMW E30 so ziemlich alles im Regal liegen oder die passenden Formen für die notwendigen GFK-Teile produziert was der BMW-Motorsportler so alles braucht, um vorne mitfahren zu können“ lobt Roller seine Spezialisten aus dem Kreis Böblingen. Und trotz der vielen Umbauten wird der BMW auch weiterhin seine Straßenzulassung behalten und für alle Umbauten den „Segen“ vom TÜV bekommen ist sich Roller sicher „Schon Anfang 2014 war die TÜV-Abnahme des BMW zwar sehr aufwendig und zeitraubend, doch mit einem Ordner voll Gutachten und Nachweisen bekam er auch damals den notwendigen Stempel ohne Probleme.“

Bereits am 22. Februar wird Roller beim Winter-Parallel-Turnier beim AMC Mittlerer Neckar Esslingen in Nürtingen die ersten „Probefahrten“ machen, ehe es Mitte März dann beim traditionellen Slalom-Training vom MSC Oberderdingen in Kronau zum ersten Mal wieder um die Pylonen geht und die Stunde für Rollers BMW 318is schlägt. Dann kann er endlich zeigen, wie gut die Änderungen am Setup beim Fahren zu spüren sind. Roller gesetztes Ziel ist es auf allen vier Rädern fast dasselbe Gewicht zu haben und so die beste Performance für die kommende Saison zu bekommen. Der erste Slalom 2015 wird wie schon letztes Jahr Ende März oder Anfang April stattfinden und auch Rollers Clubkamerad und neugewählter Vorstand vom RKV Lomersheim Ralf Kessler wollte in der Saison 2015 verstärkt im Slalom antreten. Allen Neugierigen und Interessierten steht Udo Roller unter info@roller-racing.com jederzeit gerne Rede und Antwort und alle Slalom-Termine und Ausschreibungen sind ab Ende Januar wieder im Internet unter www.schwaben-motorsport.de zu finden.

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